Mitteilung 001
Mitteilung der Kommission - TRIS/(2025) 3167
Richtlinie (EU) 2015/1535
Notifizierung: 2025/0670/FI
Mitteilung eines Entwurfstextes eines Mitgliedstaats
Notification – Notification – Notifzierung – Нотификация – Oznámení – Notifikation – Γνωστοποίηση – Notificación – Teavitamine – Ilmoitus – Obavijest – Bejelentés – Notifica – Pranešimas – Paziņojums – Notifika – Kennisgeving – Zawiadomienie – Notificação – Notificare – Oznámenie – Obvestilo – Anmälan – Fógra a thabhairt
Does not open the delays - N'ouvre pas de délai - Kein Fristbeginn - Не се предвижда период на прекъсване - Nezahajuje prodlení - Fristerne indledes ikke - Καμμία έναρξη προθεσμίας - No abre el plazo - Viivituste perioodi ei avata - Määräaika ei ala tästä - Ne otvara razdoblje kašnjenja - Nem nyitja meg a késéseket - Non fa decorrere la mora - Atidėjimai nepradedami - Atlikšanas laikposms nesākas - Ma jiftaħx il-perijodi ta’ dewmien - Geen termijnbegin - Nie otwiera opóźnień - Não inicia o prazo - Nu deschide perioadele de stagnare - Nezačína oneskorenia - Ne uvaja zamud - Inleder ingen frist - Ní osclaíonn sé na moilleanna
MSG: 20253167.DE
1. MSG 001 IND 2025 0670 FI DE 07-11-2025 FI NOTIF
2. Finland
3A. Työ- ja elinkeinoministeriö
Työllisyys ja toimivat markkinat -osasto
PL 32
FI-00023 VALTIONEUVOSTO
Puhelin +358 29 504 7092
maaraykset.tekniset.tem@gov.fi
3B. Turvallisuus ja terveys -osasto
PL 33
FI-00023 Valtioneuvosto
Puhelin +358 2951 63713
yhteyshenkilö: elina.kotovirta@gov.fi
4. 2025/0670/FI - C00C - Chemikalien
5. Regierungsverordnung zur Änderung der Regierungsverordnung über Stoffe, Zubereitungen und Pflanzen, die als Suchtstoff gelten
Ein neuer Stoff, Protonitazen, wird national als Betäubungsmittel eingestuft.
6. Protonitazen (N,N-diethyl-2-[(4-propoxyphenyl)methyl]-1H-benzimidazol-1-ethanamine)
IUPAC-Name: N,N-Diethyl-2-[(4-propoxyphenyl)methyl]-1H-benzimidazol-1-ethanamin oder N,N-Diethyl-2-{2-[(4-propoxyphenyl)methyl]-1H-1,3-benzimidazol
7.
8. Finnland beabsichtigt, diesen Stoff gemäß dem Betäubungsmittelgesetz (373/2008) als Suchtstoff zu definieren; daher wird die Herstellung, die Einfuhr, die Ausfuhr, der Verkauf oder der Besitz dieses Stoffes ohne gesonderte Genehmigung der finnischen Arzneimittelbehörde Fimea verboten.
9. Der Stoff ist ein synthetisches Opioid, das zur sogenannten Nitazene-Gruppe gehört. Der Stoff hat ein erhebliches Potenzial für Missbrauch und Sucht. Nitazene sind gefährlich wegen ihrer Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem, von denen die schwerste die dosisabhängige Atemdämpfung ist. Einige dieser Substanzen können bei sehr niedrigen Dosen wirken, selbst bei niedrigeren Dosen als bei dem potenten Fentanyl. Dies macht diese Substanzen nicht nur besonders gefährlich, sondern es ist auch schwierig, die richtige Dosierung zu bestimmen und sie korrekt zu verabreichen. Die Stoffe werden auch so vermarktet, dass keine Gewissheit über den Gehalt oder die Reinheit des verkauften Produkts besteht, oder sie werden als völlig unterschiedliche Produkte oder Stoffe verkauft. Dies führt auch zu unbeabsichtigten lebens- und gesundheitsgefährdenden Situationen.
Kriminelle Gruppen versuchen ständig, neue Substanzen zu finden, die nicht in den Geltungsbereich der aktuellen Gesetze fallen. Daher müssen diese identifizierten Substanzen, die als Designerdrogen verwendet werden und auf den europäischen Märkten beobachtet wurden und eine Gefahr für die Gesundheit darstellen können, durch einen Regierungserlass schnellstens verboten werden.
10. Verweise auf Grundlagentexte:
11. Ja
12. Schutz der öffentlichen Gesundheit. Die Substanzen müssen als Suchtstoff eingestuft werden, da es eine vorhandene Konsumentenbasis gibt und in Finnland bereits Schädigungen und sogar Todesfälle beobachtet wurden. Ziel eines raschen Verbots ist es, den durch den zunehmenden Missbrauch dieser gefährlichen Stoffe verursachten Schaden zu vermeiden. Der Stoff befindet sich bereits auf dem finnischen Markt. Der Zoll beschlagnahmte am 7. Oktober 2025 fünf Tabletten, in denen Protodesnitazen nachgewiesen wurde. Die Tabletten wurden als medizinisches Opioid, Oxymorphon, in den Verkehr gebracht.
13. Nein
14. Nein
15. Ja
16.
TBT-Aspekt: Nein
SPS-Aspekt: Nein
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Europäische Kommission
Allgemeine Kontaktinformationen Richtlinie (EU) 2015/1535
email: grow-dir2015-1535-central@ec.europa.eu